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Kaffee Preise im Gastgewerbe

Kaffee Preis im Gastgewerbe
Die Konsumenten finden, dass der Preis von bis zu Fr. 4.80 oder mehr zuviel ist für eine Tasse Kaffee und sich die Gastronomen eine goldene Nase verdienen. Der Wareneinkaufspreis für den Kaffee ist dafür nicht verantwortlich, sondern die Nebenkosten die die Wirte zu tragen haben. Es sind die Mietpreise, die für Gastgewerbe-Lokale verlangt werden. Also wer hier eine goldenen Nase verdient sind doch die Hauseigentümer, die nicht mehr wissen wo die Grenzen sind.

Wenn ich auf Homegate schaue wieviele Restaurants und Bars zu verkaufen sind, ärgere ich mich echt. Die Mietkosten sind in der Schweiz und vor allem in Zürich viel zu hoch. Mieten von über Fr. 20‘000.- pro Monat für ein mittelgrosses Lokal entbehrt jedem Verständnis. Dann kommen noch die Personalkosten hinzu. Die Rechnung geht einfach nicht auf. Entweder die Mieten kommen deutlich runter oder der Kaffee Creme Preis wird wohl noch höher steigen.

An der Piazza San Marco in Venezia, zahlt man für einen Cappuccino über 10.- Euro. Wollen wir diese Verhältnisse auch in der Schweiz? Also liebe Gastronomen drückt nicht bei uns auf den Preis, sondern verhandelt mit eurer Verwaltung um tiefere Mieten. Weisst die Spekulanten in die Grenzen, ansonsten werden wir nur noch einheitliche Citys haben, wo nur noch die Grosskonzerne in den Farben Grün oder Orange oder andere, die Citys beherrschen und wir auf der ganzen Welt einen Einheitsbrei serviert bekommen. Ich bin für Vielfalt.

3 Comments

  • Daniel

    Antworten 16. Mai 2018 10:32

    Genau, aber Gastronomen, welche den Kaffee nur nach Preiskriterium einkaufen, gibt es leider auch zuhauf. Und für deren Kaffee bin ich nicht mal bereit 3 CHF zu bezahlen.

    Also verlangt ruhig Fr. 4.80 für einen Kaffee, aber tischt was Anständiges auf. Kauft Qualität beim lokalen Röster ein, der noch persönlich für die Qualität und Nachhaltigkeit bürgt und keinen Ausbeutungskaffee von Nes…

  • Christoph, R.

    Antworten 30. Mai 2018 03:44

    es sind v.a. auch die hohen Lohnkosten.
    In Wien (woher ich urspr. komme) zahlte ich vor paar Jahren im Demel für einen kleinen Mokka 2.80 Euro, mögen es jetzt 3,20 sein (der Demel ist aufgrund seines internationalen Behannheitsgrades an sich der teuerste der klassischen Wiener Kaffeehäuser). Viel billiger ist aber der Kaffee in den „Landgasthäusern“ in Österreich auch nicht, und dann bekommt man, wie leider auch in der Schweiz, noch diese EMMI-UHT-Rahmtöpfchen, statt frischer Milch oder frischem Rahm (ergo trinkt man ihn lieber schwarz). Frische Milchprodukte bekommt in Ö wie in der Schweiz nur mehr in richtigen Kaffeehäusern (Felix etc. in Zurich, Sprüngli), und das ist etwas, was mir bei diesen Preisen wirklich stinkt, zumal man in den „Landgasthäusern“ ja auch nicht gerade einen besonders gute Kaffee bekommt, sondern Billigware.

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